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Gesichtsyoga

So startest du mit deiner ersten Einheit

Alles, was du für deine erste Face-Yoga-Einheit brauchst: wo du übst, wie dich vorbereitest, ein einfaches Aufwärmen und deine ersten Übungen Schritt für Schritt erklärt.

Von Yasmine Team3 Min. LesezeitAktualisiert 9. Juli 2026
So startest du mit deiner ersten Einheit

Für deine erste Face-Yoga-Einheit brauchst du kein besonderes Equipment, keinen eigenen Raum und keine Vorbereitung außer einem sauberen Gesicht und einem Spiegel. Genau diese Einfachheit ist eine der größten Stärken der Praxis. Dieser Artikel führt dich durch alles, was du weißt musst, damit sich deine erste Einheit angenehm, sinnvoll und leicht wiederholbar anfühlt.

Wo du übst

Die einzige echte Voraussetzung ist ein Spiegel und genug Ruhe, um dich zu konzentrieren. Ein Badezimmerspiegel funktioniert perfekt. Ein Schminkspiegel, ein Schreibtischspiegel oder notfalls auch die Frontkamera deines Handys tun es ebenfalls. Du willst dein Gesicht klar sehen, damit du prüfen kannst, ob du die richtigen Muskeln ansteuerst und nicht aus Versehen ausweichst.

Das Licht ist wichtiger als der Ort. Natürliches Tageslicht oder helles, gleichmäßiges Kunstlicht lässt dich die feinen Muskelbewegungen sehen, die bestätigen, dass du jede Übung richtig machst. Dimm- oder Deckenlicht wirft Schatten und macht schwerer erkennbar, was dein Gesicht gerade tut.

Dein Gesicht vorbereiten

Starte mit sauberer Haut. Wenn du morgens oder abends im Rahmen deiner Pflegeroutine übst, mach Face Yoga nach der Reinigung und nach einem leichten Serum oder einer Feuchtigkeitscreme. Der Produktfilm lässt deine Finger bei Übungen mit Berührung besser gleiten, und saubere Haut sorgt dafür, dass du keinen Schmutz oder Make-up in die Poren drückst.

Entferne schweres Make-up, bevor du beginnst. Foundation und Puder können sich bei den Übungen verschieben und sich in Linien absetzen, was dem Zweck der Praxis zuwiderläuft. Ein nacktes oder nur leicht eingecremtes Gesicht ist ideal.

Das Aufwärmen

Genau wie dich vor einem Workout aufwärmst, bereitet ein kurzes Aufwärmen des Gesichts die Muskeln auf die folgenden Übungen vor. Das dauert etwa zwei Minuten und macht jede anschließende Übung wirksamer.

  1. Tiefes Atmen. Atme fünfmal langsam und tief durch die Nase ein. Vier Zählzeiten einatmen, zwei halten, sechs ausatmen. Das aktiviert dein parasympathisches Nervensystem und entspannt die Gesichtsmuskeln, die oft Spannung halten.
  2. Sanftes Klopfen. Klopfe etwa 30 Sekunden lang mit den Fingerspitzen leicht über das ganze Gesicht. Beginne an der Stirn, gehe über die Wangen, entlang der Kieferlinie und über das Kinn. Das regt die Durchblutung an und weckt die Muskeln.
  3. Kiefer lösen. Öffne den Mund weit und schließe ihn dann langsam wieder. Wiederhole das fünfmal. Bewege den Kiefer ein paar Mal sanft von Seite zu Seite. So löst du den Masseter, der oft der angespannteste Muskel im Gesicht ist.

Deine ersten drei Übungen

Diese drei grundlegenden Übungen zielen auf die Bereiche, die am schnellsten reagieren, und sind einfach genug, um sie gleich beim ersten Versuch zu meistern. Achte vor allem darauf, die richtigen Muskeln zu spüren, statt auf Intensität zu gehen.

  1. Der Wangenheber. Lächle so breit du kannst, ohne die Augen anzuspannen. Lege die Fingerspitzen leicht auf die oberen Wangen. Versuche jetzt, die Wangen gegen einen sanften Widerstand der Finger noch höher anzuheben. Halte fünf Sekunden, löse und wiederhole fünfmal.
  2. Die Stirn glätten. Lege beide Handflächen flach auf die Stirn, die Finger zueinander gerichtet. Übe sanften Druck aus, damit die Haut ruhig bleibt. Versuche jetzt, die Augenbrauen gegen diesen Widerstand anzuheben. Halte fünf Sekunden, löse und wiederhole fünfmal.
  3. Der Kiefer-Definer. Neige den Kopf leicht nach hinten, bis du eine sanfte Dehnung an der Vorderseite des Halses spürst. Schiebe den Unterkiefer nach vorn, bis du die Muskeln entlang der Kieferlinie spürst. Halte fünf Sekunden, kehre in die neutrale Position zurück und wiederhole fünfmal.
So startest du mit deiner ersten Einheit

Deine erste Sitzung mit Yasmine führt dich durch diese Bewegungen und weitere Übungen, mit visuellen Hinweisen in Echtzeit, damit du nie raten musst, ob du es richtig machst. Die App passt das Tempo an dein Niveau an, sodass sich die erste Einheit unabhängig von deiner Erfahrung zugänglich anfühlt.

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